20 November 2017
calendar-image 18°

EGER - Geschichte zum anfassen

#ARTICLE_DATE_LETREHOZVA#: 20 März 2013  |  Hergestellt: 12 Juli 2017

Eger, die Stadt mit Komitatsrecht, ist der Sitz des Komitats Heves und das bedeutendste Touristenzentrum der Nordregion.


 

Eger wird von der öffentlichen Meinung als Schauplatz der ehrenreichen Kämpfe unserer nationalen Geschichte, als Symbol der Heimatliebe und des Heldentums anerkannt, in Erinnerung an den Sieg über die Türken im Jahre 1552.

Aus der tausendjährige Vergangenheit der Stadt können wir nicht nur dieses herausragende Ereignis erwähnen, sondern wir können ebenfalls auf vielen anderen großartigen Ergebnisse dank den gemeinsamen Bemühungen der hier lebenden und arbeitenden Menschen recht stolz sein. Eger ist eine der an künstlerischen und historischen Werten reichsten Städte, seine Straßen, Plätze wirken auf die Fußgänger wie Blätter eines offenen Buches. Seine barocke historische Innenstadt wurde von den im 18. Jahrhundert lebenden katholischen Bischöfen von Eger gestaltet, deren anspruchsvollen Vorstellungen die ausgezeichneten Planer und Baumeister österreichischer, deutscher, italienischer Herkunft, zusammen mit den angesehenen Meister aus Eger verwirklicht haben.

Die Weinkultur ist mit der historischen Vergangenheit von Eger – dank seiner Gegebenheiten – organisch zusammengewachsen. Am südwestlichen Berghang des Bükk Gebirges, zwischen dem Mátra- und Bükk Gebirge, am Treffpunkt der Tiefebene und des nördlichen Mittelgebirges entstand vor mehreren Jahrhunderten eine weinbautreibende Gemeinde in Eger, die heute weltberühmt ist. Unsere Winzer sind recht Stolz auf das Endergebnis ihrer harten Arbeit: auf das Erlauer Stierblut, Erlauer Mädchentraube und noch auf die anderen ausgezeichneten Qualitätsweine. Eger ist seit Jahrhunderten das kirchliche, bildungskulturelle Zentrum der Nord-Ungarischen Region. Wir können mit Grund behaupten, dass die sich für die Werte unserer geschichtlichen Vergangenheit und Kultur interessieren, finden vielfältige Angebote in unserer Stadt.

Innerhalb des Landes spielt auch die Erlauer Badekultur eine herausragende Rolle. Tausende von in- und ausländischen Touristen besuchen seine Becken gern und auch die an Krankheiten der Bewegungsorgane Leidenden finden hier Milderung und Heilung für ihre Krankheiten.

In der Nachbarschaft des Thermalbades befindet sich das Türkische Bad, das ein sehr angenehmes Milieu hat. Es erwartet seine Gäste mit 6 Becken und mit hoch qualitativer Wellnessdienstleistungen. In der Umgebung der Heilgewässer befindet sich die Schwimmhalle, die von dem berühmten Architekten Imre Makovecz geplant und nach dem Olympikonen Aladár Bitskey benannt wurde. Eger ist reich an Denkmälern und an natürlichen Attraktionen. Eger wird mit Grund die Barockperle Ungarns genannt. Von den Sehenswürdigkeiten zu Eger ist vor allem die mittelalterliche Burg zu erwähnen, die eine unbesiegte Wehrburg der Türkenzeit war. Das vierzig Meter hohe (93 Treppen) Minarett ist Europas nördlichstes Bauwerk, das aus der Türkenzeit stammt. Im Herzen der geschichtlichen Innenstadt, auf dem Dobó Platz befindet sich eine der schönsten Barockkirchen Mitteleuropas, die im Jahre 1758 gebaute Minoritenkirche (Der heilige Antonius von Padua). Auf dem Endtein  der 1758 erbauten, besonders schönen Kirche zu lesender Spruch "Für Gott ist nichts genug, spricht für sich.

Auf dem Eszterházyplatz steht Ungarns zweitgrößte Kirche, die im klassizistischen Stil erbaut ist. In der Basilika befindet sich die größte Orgel in Ungarn. Gegenüber der Basilika steht das spätbarocke Lyzeum. Im ersten Stock des Gebäudes befindet sich eine der schönsten Bibliotheken des Landes. Der Innenraum der Bibliothek ist überall mit Holzschnitzereien und mit prachtvollen Deckenfresken geschmückt.

Die Bibliothek der Kirchenprovinz umfasst 130 000 Bände. Hier bewahrt man das erste in Ungarn gedruckte Buch aus dem Jahre 1473, die Briefe von Kelemen Mikes und Ungarns einzigen Mozart-Brief. Im Turm des Lyzeums wurde die erste Sternwarte des Landes, das „Spekula-Observatorium", untergebracht. In der erzbischöflichen Schatzkammer kann man die 250-jährige Geschichte der Residenz der Erlauer Bischöfe und ihre unschätzbaren Schätze kennenlernen. Die wunderschönen Gebäude der Kossuth Lajos Straße, die Barock- und Zopfstilgebäude und die im Rokokostil erbauten Paläste mit schmiedeeisernen, verzierten Erkern sind für jeden Besucher sehenswert.

Herausragenden architektonischen Werte haben der Kleinprobst- und Großprobst-Palast, die Franziskaner Barockkirche bzw. das Buttlerhaus, das eines der ältesten Gebäude der Stadt ist. Das Haus wurde durch den Roman „seltsame Ehe" bekannt, den Kálmán Mikszáth geschrieben hat. Die Szenen des Romans spielten zwischen dessen Wänden. Am Eingang des Komitatshauses kann man die einmalig schönen, schmiedeeisernen Tore des Schmiedemeisters Henrik Fazola bewundern. Im Hof des Komitatshauses, in dem ehemaligen Gefängnisgebäude kann man im Sportmuseum die Sportgeschichte von Eger kennenlernen. Die Széchenyistraße, welche die Fußgängerzone der Stadt ist, hat eine eigenartige Stimmung. Auf der Straße gibt es viele Restaurants, Konditoreien mit Terrassen und auch Bierstuben.

Jährlich wiederkehrende traditionelle und touristische Veranstaltungen und Festivals warten auf die Gäste, welche die Stadt besuchen. Der Konferenztourismus spielt auch eine wichtige Rolle in der Stadt, zu dem die neuen Konferenzsäle unserer größten Hotels vorzügliche Möglichkeiten bieten.

 

„Nun muss ich mich aber nach Eger begeben, denn soviel süßer Anziehungskraft kann mit mein Herz nicht länger widerstehen." schrieb Ungarns großer Dichter Sándor Petőfi in seinem Gedicht „Bei Eger".

 



< Zurück